Was ist...? / Reining
Wie ist Reining entstanden?

Besonders in der Arbeitsweise der amerikanischen Cowboys liegen die Wurzeln der heutigen Reining.
Um störrische Rinder eines Besseren zu belehren, mussten die Pferde flink wie Raubkatzen sein, aber auch jederzeit einen Gang runterschalten können. Außerdem sollten sie mit einer Hand steuerbar sein. Schließlich brauchte der Cowboy seine rechte Hand für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens, ein Lasso, eine Zigarette oder das Zurechtrücken seines Cowboy-Hutes.

Aus der Arbeitsreitweise der Cowboys hat sich im Laufe der Zeit die Kunstform Reining entwickelt.
Reining ist die Dressur im Westernreiten und die wichtigste Turnierdisziplin. Reining wird heute in jeder Hinsicht professionell betrieben.

Reining wird gerne als die Königsklasse des Westernreitens bezeichnet. Sie steht für Hochleistungssport auf Weltklasse-Niveau.


Der Weltmeister im Reining und "One Million Dollar Rider" Shawn Flarida steht bereits als Teilnehmer für die
"Mallorca Reining Trophy" fest.

Meilensteine

  • Im Jahr 2000 wurde Reining von der FEI (Federation Equestre Internationale = Weltreiterverband) offiziell als siebte Reitdisziplin international anerkannt.
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  • Im Jahr 2002 war Reining das erste Mal bei den Weltreiterspielen in Jerez/Spanien dabei.
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  • Im Jahr 2006 fand die Reining-Weltmeisterschaft bei den Weltreiterspielen in Aachen, Deutschland (20.8.-3.9.2006) statt.
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  • Im Jahr 2012 könnte Reining schon olympisch sein.

    Wie sieht eine Reining aus?

    Reining ist die Dressur der Westernreiter. Sie wird im Galopp geritten. Die Elemente einer Prüfung stammen aus der Arbeitswelt zu Pferd, die jedoch in Anlehnung an die klassische Dressur zu einer "sportlichen Kunstform" umgesetzt wurden.

    Eine Reining-Pattern (Aufgabe) bietet:
    • Geschwindigkeit (Speed) - eine Reining-Pattern (Aufgabe) wird im Galopp geritten. Der Schwierigkeitsgrad steigt mit dem Tempo, was dem Reiter Punkte einbringt.

    • Präzision - die Aufgaben, wie z.B. der Wechsel vom schnellen auf den langsamen Galoppzirkel, oder fliegende Galoppwechsel müssen punktgenau ausgeführt werden.

    • Weichheit - die Pferde werden einhändig und am durchhängenden Zügel geritten

    • rasante Stopps (Sliding Stops). Auf das "Whoa" des Reiters hält das Pferd an. Es setzt dabei die Hinterbeine tief unter seinen Körper. Während es oft mehrere Meter in einer Wolke aus Sand über den Boden rutscht, läuft es mit den Vorderbeinen federleicht mit. Dieses Manöver ist eines der spektakulärsten Manöver in der Reining.  

    • Atemberaubende Drehungen (Spins), bei denen sich das Pferd mehrmals blitzschnell um die eigene Achse dreht.

    • gesprungene Hinterhandwendungen (Rollbacks).

    • schnelles Rückwärtsrichten (Back-up).

    • Und schließlich die ungewöhnliche Nervenstärke des American Quarter Horse, dessen Wurzeln auf den spanischen Andalusier zurückgehen. Diese Rasse kann sofort von Höchstleistung zu Ruhe und Gelassenheit wechseln.

     
     
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